Veröffentlicht in Ortsverein
am 30.10.2012
Auf Einladung des SPD-Ortsvereins trugen die Ortsverbandsvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Sabine Behrens-Horvath, sowie die GEW-Kreisvorsitzende und stellvertretende Landesvorsitzende, Jana Kolberg, Kritikpunkte der GEW vor.
Besonders die geplanten finanziellen Einschnitte bei Lehrern, vor allem bei Berufsanfängern, stießen auf die Ablehnung der Gewerkschaft, betonte Jana Kolberg. Ebenfalls bemängelt wurde der aus Sicht der GEW zu geringe Fortschritt bei der Inklusion in Regelschulen. Unzufrieden sei man zudem mit der Kommunikation seitens des Kultusministeriums. Jana Kolberg mahnte zudem die rasche Ausarbeitung regionaler Schulentwicklungspläne an.
Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Frederick Wunderle erklärte, man nehme die Kritik der GEW sehr ernst, da man die Gewerkschaft als wichtige Partnerin betrachte. Zugleich machte er deutlich, dass aus seiner Sicht bei der momentan scharf geäußerten Kritik die zahlreichen Errungenschaften der Regierungspolitik zu kurz kämen. Es dürfe kein Zerrbild entstehen, meinte Wunderle, und zählte einige Erfolge auf: den Pakt des Landes mit den Kommunen zur Finanzierung des Ausbaus von Kinderbetreuungseinrichtungen, die Einführung der Gemeinschaftsschule, den Wiedereinstieg des Landes bei der Finanzierung der Schulsozialarbeit, die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung, die Verankerung des Prinzips der individuellen Förderung in der gesamten Schullandschaft, den festen Willen zur Inklusion, die Abschaffung der Studiengebühren sowie die Wiedereinführung der 1977 abgeschafften Verfassten Studierendenschaft. . . .
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