SPD Bad Mergentheim

 

SPD will Gemeinschaftsschule in Bad Mergentheim / GemeinderatskandidatInnen nehmen Stellung zu weiteren Themen

Veröffentlicht in Kommunalpolitik


Ortsvereinsmitglied Kristian Lozina, die Gemeinderatskandidaten Jochen Kluge und Jochen Stolz sowie Gemeinderatsfraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Brunotte (v.l.) beim Treffen im April 2014

Die Kandidaten und Kandidatinnen der Bad Mergentheimer SPD-Gemeinderatswahlliste kamen kürzlich im „Wilden Mann“ zusammen, um zu aktuellen Themen der Stadtpolitik Stellung zu beziehen. Fraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Brunotte brachte sein Unverständnis darüber zum Ausdruck, dass die CDU alles tue, um eine Gemeinschaftsschule in Bad Mergentheim zu verhindern. Damit gefährde sie den Schulstandort

„Haupt- und Werkrealschule sind wegen sinkender Schülerzahlen akut gefährdet. Ohne eine Gemeinschaftsschule werden Bad Mergentheimer Eltern künftig gezwungen sein, ihre Kinder in Schulen umliegender Gemeinden zu schicken“, so Brunotte. Diese schliefen nicht, ergänzte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Frederick Wunderle mit Blick auf bereits bestehende bzw. zum neuen Schuljahr startende Gemeinschaftsschulen in Wertheim, Külsheim, Ahorn, Lauda-Königshofen und Weikersheim. Angesichts jüngster Äußerungen eines CDU-Stadtrates fügte Wunderle hinzu: „Das dreigliedrige Schulsystem ist überholt und sozial ungerecht, weil es auf frühe Auslese setzt und damit Lebenswege vorzeichnet, ohne auf die individuellen Stärken sowie unterschiedliche Entwicklungsgeschwindigkeiten und -schübe der Kinder Rücksicht zu nehmen“. Sabine Behrens-Horvath, Ortsverbandsvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Gemeinderatskandidatin, verwies auf die jüngsten landesweiten Anmeldezahlen, die die hohe Akzeptanz für die neue Schulform bei Eltern und Schülern belegten. „Die Gemeinschaftsschule wird gewollt“, so Behrens-Horvath.

In Sachen Windkraft waren sich die Sozialdemokraten einig, dass diese grundsätzlich positiv zu sehen und nötig sei, um die Energiewende zum Erfolg zu führen. „Niemand möchte die Atomkraft zurück“, erklärte Juso-Sprecher und Gemeinderatskandidat Jonas Heilmann. Nur auf Windparks vor den Küsten zu setzen, sei ebenfalls falsch, ergänzte Gemeinderatskandidat Jochen Stolz. Klar sei, dass beim Ausbau der Windenergie vor Ort die Beteiligung der Bürger stets gewährleistet werden müsse, machte Gemeinderatskandidat Jochen Kluge deutlich. Klaus-Dieter Brunotte unterstrich, dass unkontrollierter Wildwuchs von Windkraftanlagen drohe, wenn die Stadt keine Konzentrationszonen festlege. Das könne niemand wollen. Die SPD werde dieses Thema weiter kritisch-konstruktiv begleiten.

Stadträtin Ingeborg Basel verteidigte die Aufnahme des Kindergarten-Erweiterungsbaus in Neunkirchen in den Haushaltsplan. „Es geht darum, die Chance auf Fördermittel des Bundes nicht ungenutzt zu lassen. Und wir müssen es schaffen, die gesetzliche Quote für die Kleinkinderbetreuung in der Stadt zu erreichen“, so Basel. Dafür werde der Erweiterungsbau in Neunkirchen benötigt. Es gebe im Haushalt keine Priorisierung zuungunsten der Markelsheimer Feuerwehr, erklärte Gemeinderatskandidat Rolf Seiter. „Sowohl die Kindergarten-Erweiterung in Neunkirchen als auch der Neubau des Feuerwehrhauses in Markelsheim sind notwendig“, machte Seiter klar. Die beengte und unbefriedigende Raumsituation im bestehenden Markelsheimer Feuerwehrhaus sei der SPD bewusst und erst kürzlich im Gespräch mit Bad Mergentheimer Feuerwehrleuten, an dem auch Innenminister Reinhold Gall teilnahm, nochmals deutlich geworden, ergänzte Frederick Wunderle.

Gemeinderatskandidatin Helga Hessenauer-Löber brachte zum Ausdruck, es sei wichtig, die Ortsteile weiterzuentwickeln, was die ausreichende Bereitstellung von Bauplätzen einschließe. Gemeinderatskandidat Ralf Limbrunner forderte, die Stadt müsse sich dafür einsetzen, dass das „Nightlife-Shuttle“ künftig mehr Ortsteile anfahre. „Auch junge Leute in den Teilorten wollen nicht immer auf das eigene Auto angewiesen sein, um feiern zu gehen“, stimmten die Gemeinderatskandidaten Jonas Köhnert und Jeremias Träger zu.

An Infoständen (10., 17., 23., 24. Mai) auf dem Marktplatz stellt sich die SPD der Diskussion mit den Bürgern. Zudem sind für den Mai Stadtteil-Rundgänge geplant.

 

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