SPD Bad Mergentheim

 

SPD-Fraktion besucht Jugendhaus Marabu - Volle Rückendeckung für die Arbeit

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Zu einem Informationsbesuch war die SPD-Gemeinderatsfraktion im städtischen Jugendhaus Marabu zu Gast, das seit 2013 von der Jugendhilfe Creglingen getragen wird. Erfreulich viel Betrieb herrschte in der Einrichtung, deren Herzstück der "offene Treff" ist. Von Dienstag bis Donnerstag zwischen 15 und 19.30 Uhr füllen täglich bis zu 30 junge Besucher das Haus mit Leben. Neben dem großen Gemeinschaftsraum mit Theke und Küche im Erdgeschoss stehen dabei im Obergeschoss unter anderem Computerarbeitsplätze, ein TV-Raum, ein Billardraum und ein Tischkicker zur Verfügung.

Unterstützend zur Seite stehen den Kindern und Jugendlichen die Sozialpädagogen Christoph Kohlmann, Stefanie Löffler und Christoph Löffler. Den "offenen Treff" ergänzen Angebote wie Trommel- oder Malkurse, Theateraufführungen, verschiedene Workshops, Faschings- oder Weihnachtsfeiern, Ausflüge und vieles mehr. Besonders erfolgreich sei der Musikwettbewerb "Bock auf Mucke", der im Mai in die fünfte Runde geht, betonte Christoph Kohlmann. Die Sozialpädagogen arbeiten zudem eng mit der Stadtverwaltung und dem Jugendgemeinderat zusammen: "Das läuft sehr gut", so Stefanie Löffler auf Nachfrage von Stadtrat Jeremias Träger. Weiter intensiviert werden soll die Kooperation mit den Schulen. Außerdem steht ein neues Werbekonzept in den Startlöchern.

Aktuell nicht im besten baulichen Zustand sei der Bandproberaum, weshalb die Nachfrage junger Musiker nicht gänzlich befriedigt werden könne. Hier erhoffe man sich im Laufe des Jahres Verbesserungen, so das Jugendhaus-Team. "Die SPD steht voll hinter dem Jugendhaus", versicherte Fraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Brunotte, der darauf hinwies, dass der Fortbestand des Marabu vor drei Jahren auf der Kippe stand. Gemeinsam mit Jusos und anderen habe die SPD-Fraktion für den Erhalt der Einrichtung gekämpft. "Eine Stadt wie Bad Mergentheim braucht offene Angebote in der Jugendarbeit. Das Jugendhaus verdient deshalb jede Unterstützung", ergänzte Stadtrat Frederick Wunderle.

Diskutiert wurden auch etwaige Auswirkungen der gestiegenen Flüchtlingszahlen auf die Arbeit im Jugendhaus, wobei Brunotte die integrative Wirkung einer solchen offenen Anlaufstelle hervorhob. Wunderle begrüßte in diesem Zusammenhang ausdrücklich die Aufklärungsarbeit, die das Jugendhaus in Sachen Rassismus leiste. Eine Verschönerung städtischer Parkhäuser als mögliches Jugendhaus-Projekt brachte Stadträtin Inge Basel ins Spiel.

 
 

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