SPD Bad Mergentheim

 

Soziale Gerechtigkeit ist zentrales Wahlkampfthema für Partei und Kandidatin

Veröffentlicht in Veranstaltungen


Volles Haus und gute Diskussion am 25. Januar 2013 im Edelfinger Hof

Die SPD-Ortsvereinene Bad Mergentheim, Edelfingen und Lauda-Königshofen haben am Freitag eine Diskussionsrunde mit der hiesigen SPD-Bundestagskandidatin Dr. Dorothee Schlegel veranstaltet. Bürgern und Mitgliedern bot sich die Möglichkeit, Fragen an die Kandidatin zu stellen.

Edelfingen. Die Bundestagskandidatin der Sozialdemokraten im Wahlkreis Odenwald-Tauber, Dorothee Schlegel, stand am Freitag im Edelfinger Hof Bürgern und Mitgliedern der SPD-Basis Rede und Antwort. Der Tenor der Veranstaltung war eindeutig: die soziale Frage steht im Mittelpunkt.

"Man muss die gesellschaftlichen Realitäten erkennen", erklärte Schlegel den rund 30 Anwesenden. Damit fasste sie die sozialen Schieflagen im Land zusammen. Ein Mindestlohn müsse eingeführt, die Leiharbeit begrenzt werden und gerade für junge Leute müsse umgesteuert werden um die "Generation Praktikum" zu beenden.

Speziell für den Main-Tauber-Kreis sei es besonders wichtig, den ländlichen Raum zu stärken. Dabei sprach sich Schlegel auch für einen starken Mittelstand aus: "Wir müssen es schaffen, die jungen Leute in unserer Region zu halten und ihnen Perspektiven zu bieten", bekräftigte Schlegel in einer leidenschaftlichen Ansprache. "Der ländliche Raum braucht mehr Gewicht in der Politik. Dafür möchte ich eintreten."

Im Kreis müssten daher Angebote für Familien und Jugendliche gestärkt werden. Dem stimmte auch die lokale SPD zu: "Die Kommunen dürfen nicht durch unsinnige Prestigeprojekte wie das Betreuungsgeld ausbluten", erklärte Renate Gaul, Vorsitzende der Sozialdemokraten in Lauda-Königshofen. "Gerade für Familien, die sich eine Existenz aufbauen möchten, brauchen wir eine gute Infrastruktur mit ausreichend Kitas, Kindergärten und Schulen", ergänzte Frederick Wunderle, Vorsitzender der Mergentheimer SPD.

Auch Fragen zur Bildungspolitik im Land und im Kreis waren Thema des Abends. Schlegel, selbst Mitarbeiterin im Kultusministerium, bekräftigte dabei die Notwendigkeit von Wahlfreiheit für Eltern. Wenn Gemeinschaftsschulen erwünscht seien, müsse das Land auch entsprechend handeln. "Die Vorgängerregierung hat ebenfalls viele Waldorfschulen genehmigt und diese sind allesamt Gemeinschaftsschulen. Daher halte ich die ideologische Kritik der CDU für unglaubwürdig", so Schlegel.

 

Darum SPD!

 

WebSozis

21.06.2019 08:06 Bessere Löhne in der Pflege
Pflegekräfte verdienen Anerkennung und eine gute Bezahlung. Doch bislang wurden sie nur sehr gering – und sehr unterschiedlich – entlohnt. Das ändern wir jetzt. Mit dem „Gesetz für bessere Löhne in der Pflege“ sorgen wir dafür, dass Pflegerinnen und Pfleger endlich anständig bezahlt werden. Um einheitliche und bessere Löhne zu erreichen, hat das Bundeskabinett das

21.06.2019 08:04 Westphal/Poschmann zu Jahresbericht Bundesregierung zu Bürokratieabbau
Der Nationale Normenkontrollrat (NKR) kritisiert zu Recht die lückenhafte Anwendung der One-In-One-Out-Regel durch die Bundesregierung beim Bürokratieabbau. Der heute veröffentlichte Jahresbericht der Bundesregierung zu besserer Rechtsetzung und Bürokratieabbau 2018 zeigt: Wir brauchen bessere Ergebnisse beim Bürokratieabbau und E-Government in Deutschland und Europa. Die Absicht der Bundesregierung, stärker auf Praxistauglichkeit, Verständlichkeit und Wirksamkeit ihrer Vorschläge an

20.06.2019 13:06 Rolf Mützenich im Gespräch mit dem vorwärts
Der kommissarische SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich nimmt Stellung zur künftigen Arbeit der Fraktion, den wichtigsten Themen, die jetzt auf der Agenda stehen und wie er seine Rolle sieht. Das ganze Interview auf spdfraktion.de

12.06.2019 08:12 Högl/Heidenblut zu Betreuervergütung
Bundesrat macht den Weg frei: mehr Geld für gesetzliche Betreuer Am 07. Juni 2019 hat der Bundesrat das Gesetz zur Anpassung der Betreuer- und Vormündervergütung gebilligt. Der Bundestag hatte das Gesetz bereits im Mai beschlossen. „Bund und Länder hatten sich im Vorfeld auf diesen Gesetzentwurf verständigt. An diesem Kompromiss wurde nicht mehr gerüttelt. Es ist

11.06.2019 07:10 Marja-Liisa Völlers zu Ganztagsbetreuung
Ziel bleibt Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter bis 2025 Im Rahmen der Kultusministerkonferenz haben die Länder heute aktuelle Kostenberechnungen über den geplanten Rechtsanspruch für Grundschulkinder auf einen Ganztagsplatz vorgestellt. Demnach reichen die vom Bund zugesagten zwei Milliarden Euro nicht aus. Die SPD-Bundestagsfraktion hält am Ausbau des Ganztags fest, um die Länder bei der Realisierung des

Ein Service von info.websozis.de

 

Counter

Besucher:309906
Heute:24
Online:1