Der SPD-Kreisverband Main-Tauber hat in Wertheimer Arkadensaal über die Chancen eines Investitionsboosters für die Region diskutiert. Die Veranstaltung machte deutlich, dass Kommunen wie Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim wichtige Vorhaben nur umsetzen können, wenn Verfahren einfacher und Förderprogramme verlässlicher werden.
Moderiert wurde der Abend von SPD-Landtagskandidat Can Kurter. Zu Beginn betonte Can Kurter die besondere Bedeutung des Programms für die Stadt Wertheim: „Wertheim hat großes Potenzial. Der Investitionsbooster ermöglicht es, zentrale Projekte im Wohnungsbau, bei Schulen, in Kitas und bei der Infrastruktur endlich anzugehen. Wenn Bund und Land gut zusammenarbeiten, kann Wertheim klar profitieren.“
Im Verlauf ergänzte Kurter: „Wertheim steht an einem Punkt, an dem Investitionen den Unterschied machen. Zentrale Projekte können schneller umgesetzt werden und verbessern die Lebensqualität direkt vor Ort.“
Nicolas Fink, MdL und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, hob hervor: „Baden-Württemberg hat einen erheblichen Investitionsstau. Der Investitionsbooster gibt kommunalen Haushalten Stabilität und ermöglicht Investitionen, die bei den Menschen ankommen.“
Für Wertheim brachte Kreisrat Thomas Kraft die kommunale Perspektive ein: „Der Investitionsbooster verschafft Wertheim spürbare Entlastung. Wir können Risiken im Haushalt reduzieren und wichtige Projekte starten – von Sanierungen über Infrastruktur bis zur Digitalisierung.“
Auch die Stadtverwaltung Wertheim sieht klare Vorteile. Andreas Weber, Fachbereichsleiter Finanzen, Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Digitalisierung, sagte: „Der Investitionsbooster gibt uns Luft im Haushalt und stärkt unsere Handlungsfähigkeit. Wir können damit Verwaltung, Infrastruktur und digitale Prozesse sichtbar verbessern.“
Aus dem ländlichen Raum berichtete Alfred Bauch, Zweiter Bürgermeister von Külsheim und SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag: „Gerade kleine Gemeinden brauchen Investitionen, die schnell wirken. Der Investitionsbooster hilft uns, Projekte bei Verkehr, Energie und Daseinsvorsorge endlich voranzubringen.“
Im Verlauf der Diskussion wurde klar, welche Themen im Kreis besonders drängen: bezahlbarer Wohnraum, Sanierungen von Schulen und Kitas, moderne Mobilität, sichere Energieversorgung und schnellere Genehmigungen für kommunale Projekte.
Zum Abschluss betonte Can Kurter: „Unsere Region braucht Tempo. Es geht um konkrete Verbesserungen für die Menschen – nicht um abstrakte Zahlen.“