SPD Bad Mergentheim

 

SPD tauscht sich mit Arbeitskreis Asyl aus

Veröffentlicht in Ortsverein

Das aktuelle Thema Asyl und Flüchtlinge stand im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Bad Mergentheimer SPD-Ortsvereins. Vorsitzender Frederick Wunderle betonte eingangs: "Das große ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe, auch in unserer Stadt, ist herausragend und unverzichtbar.

Es sollte allerdings nicht über staatliche Versäumnisse hinwegtäuschen, die auf allen politischen Ebenen angegangen werden müssen. Ehrenamtliche können nicht alles leisten".

Umfassend berichtete dann Diskussionsgast Manfred Sazinger über die Aktivitäten des Arbeitskreises Asyl. So wachse die Zahl der Personen, die Hilfe anbieten, weiter. Für Unzufriedenheit bei den Flüchtlingen sorgten vor allem langwierige Asylverfahren und fehlende Arbeitsgenehmigungen. Eine hohe Bereitschaft herrsche, die deutsche Sprache zu lernen, doch mangele es an einem ausreichenden Sprachkursangebot. Hier suche der Arbeitskreis noch weitere Freiwillige. Sehr erfreulich sei, dass künftig durch die Ökumenische Koordinierungsstelle ein Transportfahrzeug für die Helferkreise im Main-Tauber-Kreis zur Verfügung gestellt werde.

Erfolgreich laufe das monatlich stattfindende "Café International" als Begegnungsstätte für Einheimische und Flüchtlinge. Interessierte Bürger seien willkommen. Im zusammen mit der Naturschutzgruppe betriebenen Gemeinschaftsgarten arbeiteten Flüchtlinge aus Syrien, Kamerun und Nigeria engagiert mit. Als weitere Aktivitäten des Arbeitskreises erwähnte Sazinger unter anderem Spielenachmittage, einen Lese- und Gesprächskreis sowie Lesepaten für Grundschüler. Zudem werde Hilfe etwa bei Behördengängen oder der Wohnungssuche angeboten. Noch angestrebt würden ein Frauengesprächskreis oder eine Arbeitsgruppe zur Intensivierung der Kontakte zu Vereinen. Ein großes Problem stelle das Fehlen einer Lagermöglichkeit für Sachspenden dar. Die SPD sagte zu, sich hierfür bei der Stadt einzusetzen. "Es ist klar, dass bei Sachspenden Angebot und Nachfrage nicht immer zeitgleich aufeinandertreffen. Doch daran darf es nicht scheitern", unterstrich Frederick Wunderle. Auch suche man nach geeigneten Räumlichkeiten für ehrenamtlichen Deutsch-Unterricht und nach einem Standort für das Café International in der Kernstadt, so Manfred Sazinger.

Ein permanenter Aufruf gehe an die Bevölkerung, Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge, die aus den Gemeinschaftsunterkünften ausziehen müssen, zur Verfügung zu stellen. Auch die Bad Mergentheimer Tafel spüre eine gestiegene Zahl von Bedürftigen, berichtete deren Fördervereinsvorsitzender Steffen Hertwig. 80 zusätzliche berechtigte Personen gelte es zu versorgen. Zwar gingen gewerbliche Spenden zurück, dies könne jedoch durch private Spenden ausgeglichen werden. Die SPD-Verantwortlichen sagten fortlaufende politische Unterstützung zu. "Die Unterbringung, Versorgung und Integration der zu uns kommenden Menschen wird eines der wichtigsten Handlungsfelder der nächsten Jahre sein", so Klaus-Dieter Brunotte.

 

Darum SPD!

 

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